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Infobrief für Botschafter Sept. 2018

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Infobrief für Botschafter Sept. 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie gewohnt darf ich Sie mit diesem Infobrief zur nächsten Botschafterinfofahrt einladen und Sie

über aktuelle Ereignisse informieren sowie auf zukünftige Veranstaltungen hinweisen.

Viel Freude beim Durchlesen!

 

Mit den "Besten Aussichten"

Isabella Bauer, Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement

 

Einladung zur Infofahrt: Führung durch die neue Stadthalle in Cham

Am 1. Juni wurde die neue Stadthalle in Cham eröffnet. Seitdem hat schon eine Reihe von Veranstaltungen stattgefunden. Ob Konzert, Kabarett, Firmenveranstaltung, Messe oder Hochzeitsfeier – die Bandbreite ist groß und ein erstes Resümee kann gezogen werden. Wir als Botschafter für den Landkreis Cham haben nun die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen.

Die Stadthalle Cham ist eine multifunktionale Versammlungsstätte, welche mit modernster Licht-, Audio- und Medientechnik ausgestattet ist. Sie ist nicht nur eine erstklassige Location für anspruchsvolle Kulturveranstaltungen, sondern ist auch gesellschaftlicher Mittelpunkt für die Bürger der Kreisstadt Cham. Für Unternehmen und Vereine der Region bietet die Halle beste Möglichkeiten für Events aller Art, wie Tagungen, Vorträge, Versammlungen, Seminare, Workshops, Bälle, Messen u. v. m. Mit dem integrierten Restaurantbetrieb ist für eine hervorragende Bewirtung der Gäste gesorgt.

Die Stadthallenmanagerin, Frau Sandra Ofenbeck wird uns die neue Stadthalle und ihre Möglichkeiten vorstellen und uns durch die Räumlichkeiten führen.

Termin: Mittwoch, der 7. November 2018 um 18.00 Uhr

Treffpunkt: Eingangsbereich der Stadthalle Cham, Further Str. 11

Parkmöglichkeiten:
in der Parkgarage der Stadthalle (kostenpflichtig) oder auf dem Festplatz in Cham (kostenlos)

» Hier gehts zur Anmeldung

 

 

Besuch am Knallerbsenhof in Aukenzell / Falkenstein im Mai


Der Knallerbsenhof in der Nähe von Falkenstein war das Ziel der letzten Infofahrt. Bei schönstem Sommerwetter sorgte der idyllisch gelegene Ziegenhof mit eigener Hofkäserei, Bioladen, Ferienwohnungen und einer Vielzahl weiterer Tiere für großes Lob und Interesse von Seiten der Botschafter.

Die Familie Kremer – aus dem Rheinland zugezogen und eigentlich Quereinsteiger (Vater Architekt, Sohn Bauzeichner) – hat in Aukenzell mit viel Eigeninitiative auf einem ehemaligen Pferdebetrieb einen Bioland zertifizierten Betrieb mit Milchziegen- und Hühnerhaltung aufgebaut. Die Milch wird in der Hofkäserei selbst verarbeitet, die Produkte im eigenen Hofladen und auf Wochenmärkten verkauft. Ein zweites Standbein ist der Tourismus: Auf dem Hof werden ein Ferienhaus und drei Ferienwohnungen mit gehobener Ausstattung angeboten.

Die Familie Kremer, die mit drei Generationen auf dem  Hof  lebt und arbeitet, stellte in einer äußerst interessanten und abwechslungsreichen Führung den Hof mit seinen verschiedenen wirtschaftlichen Standbeinen vor. Dabei durfte natürlich auch eine Kostprobe der verschiedenen Ziegenmilchprodukte nicht fehlen.   

Hier geht es zum Pressebericht.


Sommerveranstaltung in Furth im Wald

Wie jedes Jahr im Sommer hatten auch dieses Jahr der Aktionskreis Lebens- und Wirtschaftsraum Landkreis Cham e.V. und die Botschafter für den Landkreis Cham zur Sommerveranstaltung eingeladen. Anlässlich des Jubiläumsjahres (25 Jahre Aktionskreis e.V.) hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht und zusammen mit der Tourist-Info Furth im Wald ein attraktives Angebot für alle Mitglieder zusammengestellt.
Das Interesse war groß, so dass letztendlich über 100 Personen am 5. August bei bestem Sommerwetter nach Furth im Wald kamen.

Nachmittags hatten die Gäste die Wahl zwischen drei interessanten Erlebnisführungen (Wildgarten / Flederwisch / Felsengänge). Anschließend konnten sich alle bei einem bayerischen Buffet im Gasthof zum Bay stärken und die Zeit bis zum Beginn des Freilichtspiels zum Gespräch und Austausch nutzen. Ab 20.00 Uhr erlebten dann die Regionalmarketing-Akteure auf dem Stadtplatz von Furth im Wald die wirklich beeindruckende Aufführung des Drachenstich-Festspiels bei angenehm warmen Temperaturen.

 
25 Jahre Aktionskreis Lebens- und Wirtschaftsraum Landkreis Cham e.V.

Der Aktionskreis, gegründet im November 1993, hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens zu einem Motor der Regionalentwicklung mit derzeit rund 250 Mitgliedern aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft entwickelt. Er hat sich erfolgreich als „runder Tisch“ im Landkreis Cham etabliert.

Der Aktionskreis fungiert als Initiator und Mitwirkender vieler Veranstaltungen und Projekte. Unter dem Motto „gemeinsam für die Region” wurde in den letzten 25 Jahren eine Fülle von erfolgreichen und zukunftsträchtigen Initiativen und Projekten gestartet: die Bildungsregion mit der Ausbildungsmesse Azubi-live, das Kompetenznetzwerk Mechatronik in Ostbayern, der Innovationspreis „Beste Aussichten“, das Regionalmanagement, die Fachkräftestrategie, das Netzwerk Forst & Holz oder die Landkreis-Marketingstrategie sind nur ein kleiner Ausschnitt.

Im Aktionskreis knüpfen Unternehmer wie Arbeitnehmer bei Gesellschaftsveranstaltungen, Kursen oder Vorträgen wichtige Kontakte und klinken sich aktiv ins regionale Geschehen ein. Dieses Modell hat sich bestens etabliert und ist zum Synonym für den allgegenwärtigen Gemeinschaftsgeist geworden. Werden auch Sie Mitglied im Aktionskreis und gestalten Sie die Zukunft der Region!

 

Leitbild für die Digitalisierung im Landkreis Cham

Die Welt um uns herum verändert sich und das in einem immer schnelleren Tempo. Dabei stellt die Digitalisierung eine der größten Veränderungen und Herausforderungen der nächsten Jahre dar. Auf Initiative des Landratsamtes Cham wurde deshalb eine „Leitbild für die Digitalisierung im Landkreis Cham“ erarbeitet. „Ob unsere tägliche Kommunikation, die Arbeitswelt, Politik und Verwaltung, der Bildungsbereich oder das Gesundheitswesen: Die Digitalisierung verändert Schritt für Schritt unser privates und berufliches Leben. Sie eröffnet neue Chancen, birgt aber auch Risiken und weckt Ängste, die wir ernst nehmen müssen“, so Landrat Franz Löffler.

Den Akteuren war es deshalb sehr wichtig, den Prozess aktiv zu gestalten und die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis mitzunehmen. Es sollen so frühzeitig die Weichen richtig gestellt werden, um die Herausforderungen angehen zu können und die vielfachen Chancen der Digitalisierung bestmöglich für die Zukunft der Region zu nutzen. In den Prozess der Leitbilderarbeitung wurden über 200 Personen eingebunden. Dabei wurden die aktuelle Situation im Bereich Digitalisierung analysiert und darauf aufbauend Ziele und Maßnahmenvorschläge erarbeitet. Zielsetzung des neuen Leitbildes ist es, Orientierung zu geben und Leitlinien setzen, die den regionalen Anforderungen der Digitalisierung angepasst sind. Wichtig ist zudem: Das Leitbild dient allen betroffenen Akteuren im Digitalisierungsprozess und soll dafür sorgen, dass alle strategisch am gleichen Strang ziehen. Das Leitbild steht allen Interessierten unter www. landkreis-cham.de/wirtschaft-arbeit als Download  zur Verfügung.


6. Ausgabe CHAMpions: Weltweit erfolgreich – Unternehmen im Landkreis Cham

Nach dem erfolgreichen Start der Magazinreihe im Jahr 2012 ist nun bereits die sechste  Ausgabe des Magazins CHAMpions erschienen. „CHAMpions: Weltweit erfolgreich – Unternehmen aus dem Landkreis Cham“, so lautet der Titel der aktuellen Magazinausgabe.

33 Unternehmen aus den 5 Rubriken Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und dieses Mal auch speziell noch junge Unternehmen in der Rubrik „Young Champions“ werden vorgestellt. Große und kleine, regional und international tätige, von jungen Unternehmen bis hin zu seit mehreren Generationen bestehenden Familienunternehmen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie nicht nur erfolgreich am Markt sind, sondern das sie mit einem Alleinstellungsmerkmal aus der Masse hervorstechen. Und sie haben alle eine interessante Unternehmensgeschichte zu erzählen. Der Leser erhält auf diese Weise einen Eindruck, welches wirtschaftliche Potential unsere Region zu bieten hat und welche attraktiven Arbeitgeber hier zu Hause sind!

In Summe aller Ausgaben werden so bereits über 180 Unternehmen aus dem gesamten Landkreis vorgestellt.

Hier geht es zur Online-Ausgabe


Hier kannst Du ECHT sein: Neue Imagekampagne des Landkreises Cham

Große und überregionale Aufmerksamkeit hat der Landkreis Cham mit seiner neuen Imagekampagne „Hier kannst du ECHT sein“ erhalten.

Drei kurze Videoclips zu den Themen „Heimkommen“ (Wohnen und Leben), „Weiterkommen“ (Arbeit und Bildung) und „Zusammenkommen“ (Kultur und Freizeit) zeigen den Landkreis Cham von zwei Seiten: Erfolgreich und innovativ, aber auch humorvoll-selbstironisch bis provozierend. Die Imagekampagne ist deutlich polarisierend, wie die zahlreichen Reaktionen darauf zeigen, wobei jedoch die überwiegende Mehrheit (74 % laut einer Umfrage der MZ) den frischen und ungewohnten Auftritt der Clips positiv bewertet.

Und mit Hilfe der Kampagne konnte das Interesse für die Region dauerhaft gesteigert werden. Ob bei den sozialen Medienauftritten des Landkreises (Facebook, Instagram…) oder im Internet, die steigendenden Nutzerzahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Hier geht es zur Homepage der Kampagne „Hier-kannst -du-echt-sein.de“

 

Landkreis Cham: Die Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs

Landrat Franz Löffler kommentiert den erneuten Bestwert in der Arbeitslosenquote mit bisher noch nie erreichten 1,8 Prozent im Juni 2018 im Landkreis Cham so:

 „Die hohe Innovationsleistung der Unternehmen, die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer, eine vielfältige Branchenstruktur und eine hervorragende Bildungsinfrastruktur sind die Erfolgsfaktoren für dieses Wachstum. Der Landkreis Cham hat damit eine vergleichbar dynamische Entwicklung erreicht wie der Wirtschaftraum Regensburg. Die Herausforderungen, die dieses Wachstum mit sich bringt, wie hoher Fachkräftebedarf, Ausbau der Infrastrukturen und Qualifikation der Arbeitskräfte wird der Landkreis mit verschiedenen Initiativen und Projekten weiter unterstützen. Ein wirtschaftlich erfolgreicher Landkreis Cham gibt den jungen Menschen eine hervorragende Berufsperspektive und die Möglichkeit, sich in der Heimat weiterzuentwickeln. Die Bildungsinitiativen sind deshalb ein bedeutender Standortfaktor für Unternehmen und Arbeitnehmer.“

 

Landkreis Cham erprobt kostenloses WLAN in Bussen


Freies WLAN gibt es künftig in einigen Bussen der „Verkehrsgemeinschaft Landkreis Cham“. Im Rahmen eines auf zwei Jahre angelegten Pilotprojekts möchte der Landkreis Cham in Zusammenarbeit mit Verkehrsunternehmen die mobile Internetnutzung über ein kostenloses WLAN erproben. Ziele sind nicht nur eine Verbesserung des Angebots, sondern auch eine Steigerung der Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs. In der Testphase werden 10 Busse damit ausgestattet und genau analysiert, wie gut das funktioniert und welche Auswirkungen das auf die Kundenzufriedenheit hat.

Die ausgewählten Busse sind an einem Logo zu erkennen. Dabei sind reine Stadtbusse wie der City-Bus Cham, touristische Buslinien wie die Linie Furth im Wald – Arber oder der Wanderbus vom Eck über Lam nach Tschechien und auch Busse der Grundversorgung. Es sollen vor allem Fragen der dauerhaften und flächendeckenden Verfügbarkeit auch in Regionen mit schlechter Netzanbindung, des benötigten Datenvolumens, der Kosten und der Entwicklung der Fahrgastzahlen beantwortet werden. Mit BayernWLAN und HOTSPLOTS werden in der Testphase auch zwei verschiedene Anbieter eingesetzt. Der Freistaat Bayern fördert das BayernWLAN in den Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs.


Zuschlag Landesgartenschau Furth im Wald

Die Bayerische Landesgartenschau im Jahr 2025 wird im Landkreis Cham stattfinden! Die Bewerbung aus Furth im Wald konnte überzeugen – das hat das zuständige Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bekannt gegeben. Durch die Landesgartenschau wird Furth im Wald auch die Möglichkeit erhalten, städteplanerische Veränderungen durchzuführen. Vor Ort soll eine ökologische und städtebauliche Sanierung entlang von zwei Bachauen stattfinden, die auch dem Hochwasserschutz dient und altstadtnah die Lebensqualität wesentlich erhöht.

Wir gratulieren ganz herzlich!

 

Heimatschätze“ im Landkreis Cham

Gleich drei Museen im Landkreis Cham sind im Rahmen des Wettbewerbs „100 Heimatschätze“ mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet worden. Es handelt sich um die "Marktfahne mit Pfingstritt" im Pfingstritt-Museum Bad Kötzting, um den "Himmidadl" im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b.Hl. Blut und eine "Klöppeldecke" im Museum Ehem. Klöppelschule Tiefenbach.

Landrat Löffler freut sich mit den Ausgezeichneten: „Wir haben eine vielfältige Museumslandschaft im Landkreis Cham, die auf die unterschiedlichste Weise Heimat bewahren und Geschichte erlebbar machen. Auf diesem Fundament können wir unsere Entwicklung gestalten!“

Weitere Infos unter http://www.stmflh.bayern.de/internet/stmf/aktuelles/pressemitteilungen/23664/


Chamer Delegation beim Festakt „10 Jahre Landkreis Bautzen“

Unter der Leitung von Landrat Franz Löffler war in den vergangenen Tagen eine Delegation des Chamer Kreistages im Partnerlandkreis Bautzen zu Gast. Der (neue) Landkreis Bautzen feierte sein 10jähriges Bestehen. Mit der Kreisgebietsreform von 2008 wurden in Sachsen aus ursprünglich 36 Landkreisen zehn neue Kreise gebildet. Aus den Landkreisen Bautzen und Kamenz und der Stadt Hoyerswerda entstand so der neue Landkreis Bautzen mit rund 330.000 Einwohnern und einer Fläche, die mit dem Saarland vergleichbar ist. Ein riesiges Gebiet, das es hier zu verwalten gilt.
Neben der Chamer Delegation, die von Landratsgattin Andrea Löffler, den Kreisräten Josef Kammermeier und Hans Kraus, sowie Kreiswerkechef Franz Zollner und Martin Ritt und Karlheinz Sölch aus der Verwaltung komplettiert wurde, hatte der Bautzner Landrat Michael Harig weitere Partner eingeladen. So nahmen auch Gäste aus dem Komitat Tolna (Ungarn), Kreis Boleslawiec (Polen), dem Kreis Alzey-Worms (Rheinland-Pfalz) und dem Kreis Main-Tauber-Kreis (Baden-Württemberg) teil.


Bei einem Festakt, der im Deutsch-sorbischen Volkstheater abgehalten wurde, erlebten die rund 400 Teilnehmer ein speziell für diesen Anlass geschriebenes Festspiel. Mit viel Ironie, Selbstkritik, aber auch Stolz über das Erreichte, erlebten die Gäste eine kurzweilige Darbietung, an der auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer teilgenommen hat. Landrat Franz Löffler ging in seinem Grußwort im Wesentlichen auf die 26 Jahre der Landkreispartnerschaft Cham-Bautzen ein. Er betonte dabei, dass es ein wesentliches Merkmal dieser Partnerschaft sei, dass sie von gegenseitigem Respekt getragen wird und sich die Menschen beider Landkreise auf Augenhöhe begegnen. Überhaupt lebe die Partnerschaft mehr von den Begegnungen der Landkreisbürger als von denen der Politiker, „auch wenn ich mit Michael Harig einen sympathischen Kollegen kennengelernt habe, mit dem mich von Anfang an eine persönliche Freundschaft verbindet.“ In den 26 Jahren der Landkreispartnerschaft haben insgesamt 215 offizielle Begegnungen von Vereinen, Institutionen und Reisegruppen stattgefunden, was die Lebendigkeit der Partnerschaft anschaulich verdeutliche. Als Gastgeschenk überreichte Franz Löffler eine Bronzemedaille aus dem Jahr 1877, die seinerzeit für hervorragende Leistungen bei einer landwirtschaftlichen Ausstellung in Bautzen speziell angefertigt wurde.

 

Hinweise

CHAMSozial 2018 – Messe „mit Herz“!

Die diesjährige Berufsinfomesse CHAMSozial  findet am Freitag, den 12. Oktober 2018 von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr in der Maristen-Realschule Cham statt. Es werden wieder 25 Aussteller aus den Bereichen Pflege, Soziales, Medizin und Gesundheit erwartet, die ihre Berufs- und Studienrichtungen präsentieren werden. Die Schülerinnen und Schüler aller Schularten, die Interesse für soziale Berufe haben, sind herzlich eingeladen. Parallel zur Ausstellung in der Aula der Maristen-Realschule läuft auch eine Vortragsreihe zum Thema. Die Schirmherrschaft über die Messe hat heuer die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml übernommen.  

» Plakat zu Messe herunterladen

www.bildungsregion-cham.de


Cham in den 1920er Jahren
Museum SPUR Cham: Ausstellung vom 8. Juli bis 6. Januar 2019

Die Zwanzigerjahre sind das Thema einer heimatgeschichtlichen Ausstellung im ehemaligen Armenhaus (Museum SPUR, Schützenstr. 7). In zwei Erdgeschossräumen beleuchtet das Stadtarchiv einen Zeitabschnitt, der nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch im eher beschaulichen Cham seine Spuren hinterließ. Historische Fotos und erläuternde Texte erinnern an dieses unruhige, aber sehr lebendige Jahrzehnt, dessen Einfluss noch heute zu erkennen ist.

Die ersten Jahre standen noch ganz im Zeichen des verlorenen Ersten Weltkrieges. Die Bevölkerung litt vor allem unter Lebensmittelknappheit, Wohnungsnot und Preissteigerungen. Besonders die Inflation nahm 1923 extreme Ausmaße an.
Gerne spricht man heutzutage von den „goldenen“ oder „wilden“ Zwanzigerjahren. Zum Teil trifft diese Beschreibung auf die Verhältnisse in Cham zu. Zahlreiche öffentliche Baumaßnahmen sorgten für wirtschaftliche Belebung. Dazu gehören zum Beispiel die Errichtung des Studienheims St. Josef oder der Um- und Erweiterungsbau der Mädchen-Realschule.
In diesem Jahrzehnt wurde auch Sport ausgesprochen beliebt. Während Fußball vor dem Ersten Weltkrieg noch als „undeutsche Fußlümmelei“ verspottet wurde, feierte dieses Spiel in den 1920er Jahren einen erstaunlichen Siegeszug. In Cham wurde damals der Fußball-Club Cham gegründet.
Diese und andere Themen präsentiert die Ausstellung in kompakter Form.

Die Öffnungszeiten sind Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14–17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Am 1. November, 24./25. Dezember, 31. Dezember ist das Museum geschlossen.
Die Ausstellung läuft vom 8. Juli 2018 bis 6. Januar 2019. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmenprogramm bietet Stadtarchivar Timo Bullemer eine Führung an.
Am Sonntag, den 23. September um 14 Uhr können Interessierte Erinnerungen und Überresten aus den Zwanzigerjahren nachspüren. Der informative Gang durch die Chamer Innenstadt ist kostenlos und dauert ca. 90 Minuten. Treffpunkt ist das Museum SPUR.


Andachtsbildchen und Andenken von Wallfahrtsstätten in BöhmenNeue Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

„Im Gnadenorte hab ich an dich gedacht Und dir dieses Andenken mitgebracht“, ist auf der Rückseite eines gedruckten Andachtsbildchens aus dem nordböhmischen Wallfahrtsort Mariaschein (Bohosudov) zu lesen. Die neue Ausstellung präsentiert Exponate zu fast 40 Wallfahrtsstätten im benachbarten Böhmen. Vorgestellt werden berühmte Wallfahrten wie die zur Příbramer Muttergottes, zum Hl. Nepomuk oder zum Prager Jesulein, aber auch weniger bekannte Pilgerziele. Es werden fast 300 Andachtsbildchen sowie Holz-Skulpturen, Porzellanfiguren, Souvenirs und Andenken wie Tassen oder Klappbildchen zum Aufstellen gezeigt. Eine besondere Rarität sind die ausgestellten Stempel zum Prägen von Wallfahrtsmedaillen. Alle Ausstellungsobjekte entstammen einer umfangreichen Spezialsammlung, die dem Wallfahrtsmuseum von privat überlassen wurde.

Die meisten Wallfahrten in Böhmen entstanden im Zuge der Rekatholisierung in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Vor allem die Marienverehrung nahm einen großen Aufschwung. Eine Hochblüte erlebte das Wallfahrtswesen in Böhmen von der Barockzeit an bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Immer wieder aber wurden die Wallfahrten durch religiöse Auseinandersetzungen und hemmende Einflüsse der staatlichen Obrigkeit eingeschränkt. Bereits die beginnende Entwicklung der böhmischen Wallfahrten wurde durch die Hussitenbewegung im 15. Jahrhundert unterbrochen. Einen entscheidenden Rückschlag erlitt das Wallfahrtswesen durch die massiven Restriktionen von Kaiser Joseph II., der Ende des 18. Jahrhunderts mit staatlichen Verboten gegen die Wallfahrten vorging. Weitere Einschränkungen brachten der Zweite Weltkrieg und danach der Druck gegen die katholische Kirche, der ein öffentliches kirchliches Leben und damit auch Wallfahrten weitgehend zum Erliegen brachte. Seit der neuen Religionsfreiheit 1989 erholt sich das Wallfahrtswesen wieder.

Die Ausstellung kann bis Mai 2019 im Wallfahrtsmuseum besichtigt werden.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag    9 – 12 u. 13 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag     10 – 12 u. 13 – 16 Uhr
www.wallfahrtsmuseum.de