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Infobrief für Botschafter Januar 2017

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Infobrief für Botschafter Januar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir dürfen Ihnen als erstes alles Gute für das Jahr 2017 wünschen, insbesondere Gesundheit, Glück und Lebensfreude.

Außerdem bedanken wir uns für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr und freuen uns auf die Zusammenarbeit im neuen Jahr. Für Ideen und Anregungen sind wir dabei immer offen.

Für uns beginnt das neue Jahr in einer neuen Arbeitsumgebung. Wir sind nämlich vom Landratsamt in in das Gebäude der Kreiswerke Cham umgezogen.

Im nachfolgenden Infobrief  möchten wir Sie wie gewohnt über aktuelle Ereignisse informieren und auf zukünftige Veranstaltungen hinweisen.

Viel Freude beim Durchlesen!

 

Mit den "Besten Aussichten"

Ihr Team vom Amt für Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement

 

Nächste Infofahrt zum Rundfunkmuseum in Cham

Die nächste Infofahrt führt uns nach Cham zum neuen Rundfunkmuseum, das die Entwicklung der Rundfunk- und Fernsehtechnologie über die Jahrzehnte darstellt. Bei einem Rundgang durch 18 Räume, die nach Themengebieten sowie Jahrzehnten strukturiert sind, erleben die Besucher eine kulturelle Zeitreise mit Geschichte und Geschichten. Eine Vielzahl von Originalexponaten bietet sowohl Experten als auch Laien ein außergewöhnliches Erlebnis.

Michael Heller, unter dessen Federführung die Idee eines Rundfunkmuseums in Cham geboren wurde, hat mit einer Reihe von eifrigen Mitstreitern ein Juwel für alle Rundfunkbegeisterten geschaffen und wird uns mit seinen Kollegen durch die Ausstellung führen.

Termin: Donnerstag, 9. Februar 2017 um 18.00 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Sudetenstraße 2a, 93413 Cham

 

Bitte melden Sie sich zur Infofahrt bis spätestens 2. Februar 2017 an.

» Hier geht es zur Anmeldung

 

Besuch bei der Fa. Crown

Am 21. Oktober 2016 hatten sich die Botschafter für den Landkreis Cham im zweiten Werk von Crown Gabelstapler, das im Jahr 2014 im Industriegebiet Altenkreith (Roding) eröffnet wurde, zu einer Infofahrt eingefunden. Personalleiterin Sandra Heid begrüßte die Besuchergruppe im Unternehmen. Fertigungsleiter Mario Kulzer führte die interessierten Gäste analog dem Fertigungsprozess durch die Fertigungshalle und beantwortete anschließend in der Unternehmens-Cafeteria noch die zahlreichen Fragen der interessierten Marketing-Akteure.

Besichtigung Firma Crown

Der Staplerhersteller Crown ist eines der weltweit größten Unternehmen für Materialflusslösungen. Neben einer umfangreichen Palette an Gabelstaplern entwickelt und vertreibt das Unternehmen Automatisierungs- und Flottenmanagementtechnologien. Roding ist einer der zentralen Produktionsstandorte von Crown weltweit. Am neuen Standort entstanden auf knapp 12.000 Quadratmetern eine weitere moderne Produktionshalle sowie neue Büroflächen. Mit dem Neubau erweiterte Crown seine Produktionskapazitäten; das nahe gelegene bestehende erste Werksgebäude wird weiterhin betrieben. Mit der Investition in das zusätzliche Werk in Roding hat Crown gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum in Europa geschaffen hat. 2016 feierte der Staplerhersteller außerdem Europa-Jubiläum: Crown produziert seit nunmehr 30 Jahren in Roding.

 

Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald in das Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen 

Klöppeln Das „Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald“ zählt ab sofort gemeinsam mit 30 weiteren Traditionen und Wissensformen sowie zwei „Gute Praxis-Beispielen“ zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Die Kultusministerkonferenz unter der Leitung der Bremer Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan und die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters haben dies bestätigt. Damit folgen sie der Empfehlung der Experten der Deutschen UNESCO-Kommission. Erst im November 2016 war das Oberpfälzer Spitzenklöppeln auf die Landesliste Bayern des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Das Schreiben von Prof. Dr. Christoph Wulf, Vorsitzender des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe, und von Udo Michalik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz mit der Mitteilung der Aufnahme des Spitzenklöppelns auf die Bundesliste löste in Schönesee, Stadlern und Tiefenbach große Freude aus.

Klöppeln als Kulturerbe

Das Expertenkomitee würdigt das Spitzenklöppeln „als textiles Kunsthandwerk mit langer Tradition und identitätsstiftendem Charakter für die Region“ und lobt die Organisation in ehrenamtlichen Gruppen zur kreativen Weitergabe des Wissens und Könnens sowie zur Gewinnung neuer Zielgruppen. Die Vernetzung in Deutschland und Europa wird als positiver Faktor zur Erhaltung der kulturellen Praxis gesehen.

In Schönsee, Stadlern (Landkreis Schwandorf) und Tiefenbach (Landkreis Cham) im Oberpfälzer Wald ist das Spitzenklöppeln eine seit dem 19. Jahrhundert von Generation zu Generation weitergegebene Praktik, die bis heute wesentlicher Bestandteil lokaler Identität ist.

 

Leader-Projekt „Qualifizierungsoffensive im Tourismus“

Leader LogoLandrat Franz Löffler überreichte die Zertifikate an die ersten 34 Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Qualifizierungsoffensive.

Schnelle Informationen und Themen wie z.B. die Digitalisierung bestimmen immer mehr das touristische Handeln. Um neue Urlaubsgäste zu gewinnen und um Stammgäste zu halten, bedarf es weitaus mehr, als eine eigene Website zu betreiben. Zeitgemäßes Online-Marketing, authentische Angebote, Professionalität, kurze Buchungszeiten und der richtige Umgang mit Bewertungsplattformen werden immer entscheidender für den touristischen Erfolg.

Das war der Anlass für die Qualifizierungsoffensive des Landkreises Cham, die über Fördermittel aus Leader gefördert wird.

 

Übergabe Tourismuszerftifikat

In Seminaren an der Tourismusakademie Ostbayern mit individuellem und persönlichem Coaching erhalten Mitarbeiter und Inhaber von Beherbergungsbetrieben wertvolles Wissen über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten in der Vermietung, Digitalisierung, Werbung und Gästebetreuung. Diese kommen aus allen Beherbergungsbereichen, vom Urlaub auf dem Bauernhof über den Privatvermieter bis hin zum Hotelier oder Campingplatzbetreiber. Während der Projektlaufzeit von knapp drei Jahren werden die Gastgeber in fünf Modulen geschult. Die Themen sind:

• Aufbau einer touristischen Servicekette während der gesamten „Customer Journey“

• Mehr Gäste durch Online-Buchung

• Tourismus 4.0 – Digitalisierung im Tourismus

• Regionale und authentische Angebote entwickeln

• Professionelle Gästekommunikation

Besonders hervorzuheben ist das zusätzliche Coaching der Betriebe, bei dem die Teilnehmer zu individuellen Themen in ihren Unternehmen beraten werden.

 

Digitale Fabrik kann starten


ETZ ProgrammDer deutsch-tschechische Begleitausschuss für das sog. ETZ-Programm Freistaat Bayern - Tschechische Republik hat zwei für den Landkreis Cham wichtige Projekte genehmigt: Das Projekt „Industrie 4.0 ohne Grenzen - Průmysl 4.0 bez hranic“, das vom Landkreis Cham, dem Technologiecampus Cham (Technische Hochschule Deggendorf) und der Westböhmischen Universität Pilsen getragen wird, und das Volkshochschulprojekt „Zukunft gemeinsam gestalten - kultureller und beruflicher Austausch in der Region Sušice – Cham“. Landrat Franz Löffler begrüßt die Entscheidung außerordentlich: „Wir haben ein strenges Auswahl- und Prüfungsverfahren hinter uns. Nicht alle angemeldeten Projekte wurden berücksichtigt. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Projektvorschläge überzeugen konnten.“

Mit dem Projekt „Industrie 4.0“ ist jetzt neben der Förderung des digitalen Gründerzentrums ein weiterer wichtiger Finanzierungsbaustein für die Zukunft der digitalen Produktion im Landkreis gesichert. Der Technologie Campus Cham und die Westböhmische Universität Pilsen werden für die Unternehmen in der grenzüberschreitenden Region Pilsen und Oberpfalz eine moderne, innovative und wettbewerbsfähige Produktionsanlage der Zukunft entwickeln. Löffler betont: „Der Landkreis Cham kann damit seinen innovativen Weg konsequent fortführen. Um Wohlstand und Wachstum dauerhaft zu sichern, müssen Forschung, Entwicklung und Innovation kontinuierlich gefördert und Zukunftstrends wie die Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen rechtzeitig erkannt werden.“

Die Fördermittel von rund 844.000 Euro dienen dem Technologiecampus Cham einerseits dazu eine digitale Modellfabrik für die Produktion der Zukunft aufzubauen und andererseits den bisherigen Studiengang Mechatronik ab dem Wintersemester 2017/18 mit Inhalten der digitalen Produktion und additiven Fertigung zu erweitern.

 

Dezentrales Studium „Soziale Arbeit“ der OTH Regensburg in Cham gestartet

Am dezentralen Lernstandort der OTH Regensburg in Cham war Ende Oktober erster Studientag: Zehn Studierende fanden sich dazu in der neuen Berufsschule zu ihrem Studium des dezentralen, berufsbegleitenden, integrierten Bachelors Soziale Arbeit ein.

Es begrüßten sie Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg und Studiengangleiterin Prof. Dr. Barbara Seidenstücker, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg. „Die OTH Regensburg ist stolz, jetzt auch in Cham mit einem Lernstandort vertreten zu sein“, so Präsident Prof. Dr. Baier und wünschte den Studierenden viel Erfolg bei Ihrem Studium. Landrat Franz Löffler sprach ebenfalls seine Glückwünsche aus und sah darin eine weitere Stärkung des Bildungsstandortes Landkreis Cham: „Gleiche Bildungschancen im ländlichen Raum sind im Landkreis Cham keine Zukunftsvision, sondern Realität. Unsere jungen Menschen haben vor Ort attraktive Angebote in vielen Bereichen der beruflichen und akademischen Bildung. Der neue berufsbegleitende Studiengang „Bachelor Soziale Arbeit“ ist eine perfekte Ergänzung zum Technologie Campus Cham. Auch im sozialen Bereich ist jetzt akademische Bildung vor Ort möglich.“

 

Grenzenloser Unterricht - Landkreis, Kammern und Berufsschulen gemeinsam gegen den Fachkräftemangel

Im Mai unterzeichneten Landrat Franz Löffler und Joachim Ossmann, Leiter der Arbeitsagentur Schwandorf, eine Vereinbarung zur finanziellen Förderung des grenzüberschreitenden Unterrichts tschechischer Berufsschüler im Landkreis Cham.

Das Erfolgsmodell „Grenzüberschreitender Berufsschulunterricht“ der Berufsschulen Cham und Domazlice soll nun auf die Fachbereiche Schreiner, Elektroinstallation und Gastronomie ausgeweitet werden. Die „Deutsch-Tschechische Ausbildungskooperation“ wird mit Projektmitteln der Agentur für Arbeit gefördert und führt nach erfolgreicher Vermittlung von Zusatzqualifikationen mit Abschlussprüfung zu einem begehrten IHK- oder neu auch HWK-Zertifikat.

Die Projektbausteine umfassen einen Intensivkurs Deutsch und Lehrgänge in Logo-Steuerung und Elektropneumatik. Aktuell wurden nun auch die Erweiterungsmöglichkeiten auf die Bereiche Elektromechanik, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Schreiner ausgelotet. Das Gesamtprojekt gilt als Pilotprojekt für Berufsschulen aus Bayern und Tschechien zur grenzüberschreitenden Steigerung der Mobilität für Fachkräfte

 

20 Jahre Freizeit- und Discobusbetrieb im Landkreis

Seit 20 Jahren gibt es ein Freizeit- und Discobus – Angebot im Landkreis Cham. In diesen 20 Jahren wurden rund 65.000 junge Fahrgäste unfallfrei befördert. Wenn damit auch nur ein einziger tödlicher Unfall eines jungen Menschen verhindert werden konnte, hat sich diese Investition deutlich gelohnt. Der Landkreis will dieses kostengünstige Angebot für die Wochenendfahrten zu den Vergnügungsstätten im Landkreis auch weiterhin aufrechterhalten, denn Verkehrsunfälle mit jungen Leuten ereignen sich häufig am Wochenende und oft spielen dabei die geringe Fahrpraxis, die erhöhte Risikobereitschaft oder leider auch der Alkoholgenuss eine große Rolle. Besonders dankt Landrat Löffler den Gemeinden, Kreditinstituten und Vergnügungsstätten, die sich neben dem Landkreis Cham mit ihren Spenden an der Finanzierung beteiligen.

Der Kreistag des Landkreises Cham hatte auf Vorschlag des damaligen Landrates Ernst Girmindl im Januar 1996 die Einrichtung eines Freizeit- und Discobusbetriebes am Wochenende im Landkreis beschlossen.

 

Konzertsaal in Blaibach: Einer der schönsten Konzertsäle der Welt

Der Konzertsaal in Blaibach belegt Platz 4 im „Welt“-Ranking der 20 schönsten Konzertsäle der Welt. Diese Rangliste wurde vom Feuilletonautor Manuel Brug des Medienunternehmens „Welt“ veröffentlicht. Demnach reiht sich der von Peter Haimerl erbaute Konzertsaal im 2.000 Einwohner-Dorf Blaibach hinter dem Musikforum Ruhr in Bochum und der Philharmonie in Berlin ein. Den ersten Platz belegt laut Brug die Stadthalle in Wuppertal.

Konzertsaal Blaibach

 

Hinweise

Landkreis Cham mit neuem Internetauftritt

Internetauftritt Landratsamt Cham

Unter der bekannten Adresse www.landkreis-cham.de stellt sich der Landkreis und das Landratsamt Cham nun in neuem, frischen Design vor. Bürger und Gäste erhalten hier wichtige Informationen, Kontaktdaten sowie viel Wissenswertes über unsere Region.

 
ARA Kunst in Altrandsberg erhält Red Dot Award

Red Dot AwardDas Kommunikationskonzept der ARA KUNST Web-Präsentation erhielt einen begehrten Preis: den Red Dot Award: Communication Design 2016!Wir gratulieren dazu ganz herzlich.

Im Jahr 2016 bewerteten die 26 Red Dot-Jury-Mitglieder aus 13 Nationen Kampagnen, Marketingstrategien und Kommunikationslösungen aus insgesamt 46 Ländern. Die ARA KUNST  Dr. Fritz Albrecht GmbH & Co. KG konnte mit einem guten Konzept und Erscheinungsbild überzeugen und ist zurecht stolz darauf, von dieser kompetenten Jury bewertet und ausgezeichnet worden zu sein.

http://www.arakunst.de/


Mitropa-Speisewagen jetzt am Miltacher Bahnhof

Die Waffelfabrik Beier baut das alte Bahnhofsgebäude in Miltach momentan zu einem Café mit Verkaufsraum aus. Der ehemalige Mitropa-Wagen wird dort das sanierte Bahnhofsgebäude mit dem danebenliegenden Neubau verbinden. Dafür wurden beim früheren Speisewagen der Bahn die Inneneinrichtung und sämtliche Fenster entfernt und die Außenseiten auf Wunsch der Firma Beier in den Farben rot und beige lackiert.


In eigener Sache: umgezogen in die Kreiswerke

Das Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement ist vom Landratsamt in das Gebäude der Kreiswerke Cham, Mittelweg 15 umgezogen.

Geändert hat sich dadurch lediglich die Besucheradresse, Telefonnummern und Email-Adressen sind gleichgeblieben!