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Infobrief für Botschafter Dezember 2020

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Infobrief für Botschafter Dezember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Jahr 2020 geht bald zu Ende und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Ihnen mit unserem Infobrief wieder ein paar interessante Berichte und Hinweise zu senden.

Gleichzeitig möchte ich mich für Ihr Interesse, Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis bedanken.

2020 war alles andere als ein gewöhnliches Jahr! Wir alle mussten mit einer plötzlich völlig veränderten Situation zurecht kommen. Leider waren auch unsere informativen und abwechslungsreichen Infofahrten dieses Jahr nicht möglich. Genauso musste die geplante Sommerveranstaltung letztlich wieder abgesagt werden. Der persönliche Austausch ist dadurch zu kurz gekommen.

Umso mehr schätze ich es, dass ich Sie mit diesem Infobrief auf dem Laufenden halten und Sie auch auf aktuelle "virtuelle" Angebote hinweisen kann. Die vielfältige Nutzung digitaler Methoden und Module wurde durch die Corona-Pandemie in sehr positiver Weise gesteigert - darin sind sich alle Experten einig.


Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und
alles erdenklich Gute für das nächste Jahr.

Und ich freue mich auf ein persönliches Wiedersehen in 2021!

 

Mit den besten Grüßen

Isabella Bauer, Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement

 

Erfolgreiche Berufsorientierung im virtuellen Raum

Die 1. Online-Berufswahlmesse war ein voller Erfolg mit über 5000 Besuchern!

Um den Jugendlichen ihre Berufsorientierung auch in herausfordernden Zeiten zu ermöglichen, hat der Landkreis Cham mit hohem grafischen, technischen und organisatorischen Aufwand die 1. Online-Berufswahlmesse umgesetzt: Vom 16. bis zum 22.11.2020 präsentierten somit 66 Aussteller ihre Ausbildungs- und Studienangebote bei der Messe unter www.messe-cham.de.
Schülerinnen und Schüler, Eltern, die Ausbilder und Bildungsfachleute, Lehrer und die interessierte Öffentlichkeit erhielten eine ganze Woche lang die Möglichkeit, sich auf der virtuellen Messe zu informieren – und so digital den Traumjob zu finden. Zahlreiche Vorträge über Berufsbilder und Studiengänge sowie eine professionelle Organisation schafften hierzu ein optimales Umfeld für Aussteller und Besucher.


Der virtuelle Raum wurde optisch vollkommen authentisch wie ein Messegelände aufgebaut: Jedes Unternehmen präsentierte dabei einen eigenen „Messestand“ und wie bei einer Präsenzmesse konnten auf Bildschirmen Firmenpräsentationen und Imageclips gezeigt und Stellenangebote in einem virtuellen Prospektständer abgelegt werden. Interessenten hatten zudem am schulfreien Buß- & Bettag die Gelegenheit, mit den Ausstellern per WhatsApp in Kontakt zu treten – per Videoanruf, Sprach- oder Textnachricht. Zusätzlich warteten im Vortragssaal viele spannende Expertenvorträge auf die Besucher.

Eine Besonderheit der 1. Online-Berufswahlmesse lag auch darin, dass der Landkreis Cham dies alles sowohl den Ausstellern als auch den Besuchern vollkommen kostenlos ermöglichte.
„Studien- und Berufsorientierung darf aufgrund der Corona-Pandemie nicht in den Hintergrund treten – denn der Fachkräftebedarf wird auch zukünftig sehr hoch bleiben“, so Landrat Franz Löffler zur Intention des Landkreises. Die ausstellenden Unternehmen und Institutionen sehen das ebenso und schätzten deshalb die Möglichkeit des virtuellen Messeauftritts.

https://www.landkreis-cham.de/wirtschaft-bildung/arbeitsmarkt-bildung/berufswahl-berufsorientierung/online-berufswahlmessen/

 

Eröffnung Digitales Gründerzentrum Landkreis Cham
20 Jahre Mechatronik-Netzwerk

Im Beisein von Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert, Hochschulpräsident Dr. Peter Sperber, Regierungspräsident Axel Bartelt und weiteren Ehrengästen hat Landrat Franz Löffler das „Digitale Gründerzentrum des Landkreises Cham“ mit Applikationszentren für Digitale Produktion und Additive Fertigung im Technologie Campus Cham eröffnet und zugleich auf 20 Jahre erfolgreiches Mechatronik-Netzwerk zurückgeblickt.


Mit beidem fördert der Landkreis Innovation und Wertschöpfung in der Region. Es geht darum, mit neuen Technologien neue Produkte für neue Märkte zu entwickeln. Die modernen Anlagen für Digitale Produktion und Additive Fertigung sind eine wichtige Grundlage für eine Fortentwicklung der mit dem Campus verbundenen Möglichkeiten für Innovation und Forschung in der Region.

Der Landkreis Cham hat sich 2017 an der bayernweiten Ausschreibung für digitale Gründerzentren erfolgreich beteiligt. Im Rahmen des Förderprojektes "e3 Digitale Region ohne Grenzen" - Digitale Gründerzentren Landkreis Cham wurden die neuesten und innovativsten Maschinen und Anlagen vor allem in den Bereichen 3D-Druck, Robotik und Messtechnik, die aktuell am Markt zu finden sind, angeschafft.

Durch das Digitale Gründerzentrum Landkreis Cham erhalten Gründer, Studierende und Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen an den neuartigsten Technologien auszutesten und eigene Dienstleistungen zu entwickeln.


Vernetzung von Gründern, Studierenden und Unternehmen: eine der wichtigsten Projektaufgaben

Netzwerktreffen sind Plattform und Marktplatz für neue innovative Ideen. Das Digitale Gründerzentrum Landkreis Cham bietet Netzwerkveranstaltungen zum Austausch und Technologietransfer für Gründer, Studierende und Unternehmen. Hier spielt das vor 20 Jahren gegründete Kompetenz-Netzwerk Mechatronik in Ostbayern eine bedeutende Rolle. Gründer können sich mit über 40 Mechatronik-Mitgliedern vernetzen und vom Austausch profitieren. Fachforen und Arbeitsgruppen zu Themen der Additiven Fertigung und Digitalen Robotik wurden gemeinsam mit dem Technologie Campus Cham, der IHK Regensburg und dem Bezirk Oberpfalz organisiert. Auch das Internationale Forum Mechatronik 2019 wurde letztes Jahr im September mit Startup-Themen und Startup-Wettbewerb mit über 200 Teilnehmern in der Stadthalle Cham veranstaltet.
https://www.dgz.igz-cham.de/


Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu Besuch im Landkreis

Am 06.12. war eine besondere Persönlichkeit zu Gast im Landkreis Cham: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchte nicht nur mehrere Firmen im Landkreis, sondern nahm ebenfalls an der Verabschiedung der diesjährigen Absolventen des Technologie Campus Cham teil.


Als erstes stattete er der Firma Zollner Elektronik AG einen Besuch ab. Grund der Besichtigung war das weltweit erste Solar-Wasserstoffkraftwerk für den privaten Haushalt: Vertreter des Zollner-Werkes und der Berliner Firma Home Power Solutions (HPS) präsentierten ein Heimspeichersystem auf Wasserstoffbasis als Weltneuheit.

Zwei Firmen in Roding, die sich über die persönliche Übergabe eines Förderbescheides aus dem Bayerischen Verbundforschungsprogramm BayVFP durch den Minister freuen durften, waren die Firmen Q-Tech und AVL. Q-Tech ist ein industrieller Messdienstleister und ermittelt in einem hochmodernen Prüflabor reproduzierbare und aussagekräftige Messergebnisse für z.B. 3D-Koordinatenmesstechnik oder Computertomografie. Das in Regensburg ansässige Unternehmen AVL entwickelt in Roding ein Kompetenz- und Testzentrum für Sensortechnik im Bereich autonomes Fahren.
Ebenfalls freuen konnte sich die auf Maschinenbau und Automationslösungen spezialisierte Firma Säckl Maschinenbau in Weiding: Sie erhielt eine Zuwendung aus dem Bayerischen Technologieförderprogramm.

 

Verabschiedung der ersten Master-Absolventen am Campus

Die diesjährige Verabschiedung der Absolventen des Chamer Technologie-Campus verlief anders als bisher gewohnt: Virtuell, über Zoom. Neben dem Hochschulpräsidenten Peter Sperber, dem Leiter des Studienzentrums am TC Cham Prof. Peter Firsching, Herrn Landrat Franz Löffler und Chams Bürgermeister Martin Stoiber gratulierte den Absolventen zusätzlich ein besonderer Gast: Mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm erstmals ein stellvertretender Ministerpräsident an einer solchen Veranstaltung der TH Deggendorf teil. 14 der Absolventen schlossen ihr Studium mit dem Bachelor in Mechatronik mit Schwerpunkt digitale Produktion ab. Ebenfalls verabschiedet wurden in diesem Jahr erstmalig 8 Master-Absolventen, die ihren Abschluss im Masterstudiengang Mechatronische und cyberphysische Systeme ablegten.

Die Hochschulaußenstelle in Cham soll darüber hinaus in den kommenden Jahren zum dritten großen Standort der TH neben Deggendorf und Pfarrkirchen ausgebaut werden. Hierfür wurde für den TC Cham erstmals eine eigene Professorenstelle geschaffen. Darüber hinaus sind ein Studiengang zur Künstlichen Intelligenz sowie bauliche Erweiterungen geplant.

 

Zollner Elektronik AG erhält Auszeichnung BAYERNS BEST 50

Die Zollner Elektronik AG gehört zu den Preisträgern von Bayerns Best 50. Mit der Auszeichnung ehrt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie jedes Jahr die wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen. Die Zollner Elektronik AG habe Umsatz und Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich stark gesteigert, begründet das Ministerium seine Entscheidung. Das Unternehmen beschäftigt 11.500 Mitarbeiter an 20 Standorten weltweit und wächst kontinuierlich organisch. Ermittelt wurden die Preisträger nach objektiven Kriterien von der Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als unabhängigem Juror.

Außerdem gab es für Zollner einen Sonderpreis für herausragendes Engagement bei der Ausbildung im eigenen Betrieb. Das Unternehmen weise die höchste absolute Zahl an Auszubildenden auf, so das Ministerium. Seit der Unternehmensgründung 1965 hat die Zollner Elektronik AG 1900 junge Menschen auf einen Berufsabschluss vorbereitet. Zum Ausbildungsstart im September sind trotz Pandemie weitere 81 Auszubildende hinzugekommen.

Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich!

 

Mitgliederversammlung des Vereins Aktionskreis e.V.


Am 14. 10. fand im Dorfstadl in Lohberg die Jahreshauptversammlung des Aktionskreises Lebens- und Wirtschaftsraum Landkreis Cham e.V. unter der Leitung des Vorsitzenden Landrat Franz Löffler statt. Eingangs wurde das maßgeschneiderte Holzbauprojekt „Dorfstadl Lohberg“ durch Bürgermeister Franz Müller vorgestellt.
Da der bisherige Geschäftsführer des Aktionskreises Klaus Schedlbauer Werkleiter des Eigenbetriebes Digitale Infrastruktur wurde, ging die Geschäftsführung auf Isabella Bauer über. Frau Bauer stellte rückblickend die wichtigsten Ereignisse im Jahr 2019 (wie z.B. die Gründung des Eigenbetriebes Digitale Infrastruktur und die Innovationspreisverleihung in der Stadthalle) und 2020 (Veröffentlichung Broschüre „ECHT nachhaltig“ und Wettbewerb „Handwerk bau Deine Idee“) vor. Dr. Markus Lemberger erläuterte das Thema Regionalmanagement. Dieses besteht aus drei Projekten: CIS 4.0 Siedlungsmanagement (weiter ausgebaut wird die Übersicht des Gebäudeleerstandes bzw. der Baulücken), Digitale Reputation (Stärkung der Wahrnehmung in den sozialen Medien) und DireGent (Digitale regionale Entwicklung in Kooperation mit Regensburg). Anschließend erörterte Frau Bauer das Thema LEADER (der erweiterte Aktionskreis-Vorstand bildet hier das Leader-Entscheidungsgremium im Landkreis Cham): Im aktuellen Förderzeitraum konnten bereits Fördermittel in Höhe von 1,35 Mio. Euro gewonnen werden und abgeschlossen wurden 2019 und 2020 die Projekte „Ehemalige Bahntrasse Falkenstein-Regensburg“, „Ehemaliges Gasthaus Kamm als Offenes Böhmertor Waldmünchen“, „Historisches Hofcafé Zur Hölle“ in Postfelden und der „Wanderweg Pandurensteig“ als Kooperationsprojekt im Bayerischen Wald.
Da Franz Reichold seinen Vorstandssitz aufgrund seiner beendeten Amtszeit als Bürgermeister zur Verfügung stellte, wurde die von Herrn Reichold vorgeschlagene Alexandra Riedl als Nachfolgerin gewählt.

www.aktionskreis-cham.de


Landkreis Cham richtet Koordinierungsstelle Ärzteversorgung ein

Die Nachbesetzung von Arztsitzen und die Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs ist in allen ländlichen Regionen ein schwieriges Unterfangen. Auch im Landkreis Cham liegt der Anteil der über 60-Jährigen bei den Hausärzten aktuell bei 57,4 Prozent, bayernweit sind es nur 34,6 Prozent. Der Landkreis Cham steuert gezielt dagegen und wirbt jetzt mit einer breit angelegten Offensive für neue Ärztinnen und Ärzte und eine nachhaltige Sicherung der Ärzteversorgung.

Als einer der ersten Landkreise Bayerns hat der Landkreis Cham seit 1. Oktober 2020 nun eine eigene „Koordinierungsstelle Ärzteversorgung“ eingerichtet, um die ärztliche Versorgung in der Region nachhaltig zu sichern. Eine kompetente Mitarbeiterin, Frau Eva Liedtke, wird Ansprechpartnerin für Schüler und Studenten, für junge und berufserfahrene Ärzte sowie für die Kommunen sein und so alle Beteiligten zusammenbringen. Die studierte Gesundheitswissenschaftlerin, die zuvor und auch weiterhin bei der Bayerischen Landesärztekammer tätig war und ist, bringt große Fachkenntnisse und Know-how für die innovative Aufgabe als „Kümmerin“ mit. Zu ihren Aufgaben zählen die Beratung und Unterstützung der Beteiligten, die Verdichtung vorhandener und der Aufbau neuer Netzwerke, die Sammlung von relevantem Fachwissen, basierend auf qualifizierter Bedarfsanalyse und Bestandsaufnahme – und alles orientiert an den Bedürfnissen des Landkreises Cham. Sie wird bei Schülern und Studenten für den Beruf des Arztes, für den Landarzt, aber auch den Klinikarzt im Landkreis werben.


Stolz sind die Macher auf die neugestaltete Homepage „Arzt sein im Landkreis Cham“ (www.landkreis-cham.de/arzt-sein), die ein umfassendes Portal für alle an der Arztversorgung Interessierten sein wird. Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es sowohl für angehende als auch für bereits tätige Ärztinnen und Ärzte. Ebenso können die Kommunen im Landkreis von den Fachkenntnissen der Koordinierungsstelle profitieren.

 

Rufbus on Tour – auch als Film

Die Rufbusse sind mittlerweile auf 17 Linien in fast allen Landkreisteilen unterwegs und sind somit ein fester Bestandteil des Angebots. Interessierte können den Film auf der Homepage des Landkreises sowie über Facebook und YouTube abrufen.

Spot: https://www.youtube.com/watch?v=NXg6J3KwXP8

Neben dem Spot wurde auch ein Erklärfilm produziert. Hier wird in bewegten Bildern die Rufbusnutzung sehr anschaulich erklärt, von der Informationsbeschaffung über die Buchung bis hin zur Fahrt selber. Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass damit die Nutzung nach dem Motto „bestellen, einsteigen, ankommen“ noch einfacher wird und vor allem für Erstnutzer die Hürden abgebaut werden.
Erklärfilm: https://www.youtube.com/watch?v=NXg6J3KwXP8


Nähere Infos sowie Fahrpläne sind zu finden unter https://www.landkreis-cham.de/rufbus

 

Hinweise

Gutscheinsystem „Zandter Blüte“

Die Gemeinde Zandt hat jetzt auch einen Gemeindegutschein, die „Zandter Blüte“. Hinter diesem Namen steckt ein Gutschein, der in insgesamt 31 Geschäften in der Gemeinde eingelöst werden kann. Bezug nimmt die Bezeichnung „Zandter Blüte“ zudem auf das Gemeinschaftsprojekt, für welches Zandt dieses Jahr von der Bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ausgezeichnet worden ist: In keiner anderen Gemeinde der Region blühen so viele Wiesenflächen und gibt es so viel Biodiversität wie in Zandt.

Der Gutschein ist in verschiedenen Wertigkeiten erhältlich: 10 €, 25 € und für Arbeitgeber als steuerfreie Zuwendung für die Mitarbeiter als 44 € Gutschein.


Es können mehrere Gutscheine bei einem Einkauf eingelöst und kombiniert werden, wobei ein möglicher Restbetrag natürlich mit Bargeld beglichen werden kann. Eine Teileinlösung oder der Umtausch in Bargeld ist nicht möglich. Zu erhalten sind die Gutscheine bei 3 Verkaufsstellen sowie versandkostenfrei im Onlineshop:

  • Gemeinde Zandt (Rathausplatz 1, Zandt)
  • Raiffeisenbank Zandt (Harrlinger Str. 1, Zandt)
  • Bäckerei Schollerer Thomas im EDEKA nah & gut (Dorfstr. 4, Harrling)

Weitere Infos sowie eine Übersicht zu den Akzeptanzstellen der „Zandter Blüte“ sind auf der Homepage www.zandter-bluete.de zu finden.

Weitere Gutscheinverbünde von Städten und Gemeinden im Landkreis Cham finden Sie unter https://www.landkreis-cham.de/wirtschaft-bildung/regionale-produkte-und-vermarktung/regionale-gutscheine/

 

Wirtschaftshilfen im Zusammenhang mit Corona

Im Zuge der Corona-Krise wurden verschiedene Wirtschaftshilfen auf den Weg gebracht.
Folgende werden hier kurz erläutert:

(1) Novemberhilfe

(2) Dezemberhilfe

(3) Überbrückungshilfe II

(4) Überbrückungshilfe III

(5) Neustarthilfe

Die Antragstellung erfolgt über die bundeseinheitliche Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

(1) Novemberhilfe

 Diese Wirtschaftshilfe richtet sich an Unternehmen, die durch die Schließung während des Lockdown light im November betroffen sind. Die Höhe der Novemberhilfe kann bis zu 75 % des Vergleichsumsatzes des Vorjahresmonates betragen. Andere staatliche Leistungen, wie z.B. die Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet. Umsätze, die im November 2020 trotz der grundsätzlichen Schließung gemacht werden, werden bis zu einer Höhe von 25 % des Vergleichsumsatzes im November 2019 nicht angerechnet. Anträge können seit 25. November 2020 gestellt werden.

Hinweis: Die Beantragung von Fördersummen in vollem Umfang ist noch nicht möglich: Seit 25.11. erfolgen aber erste Abschlagszahlungen. Die elektronische Antragsstellung muss hierbei durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen. Soloselbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 € direkt antragsberechtigt: Als Voraussetzung hierfür benötigen Sie ein ELSTER-Zertifikat (https://www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl/hinweis2).

 (2) Dezemberhilfe

Die Dezemberhilfe ist die Verlängerung der Novemberhilfe aufgrund der Verlängerung der Schließungen. Die Antragstellung wird aktuell vorbereitet. Eine genauere zeitliche Aussage ist derzeit noch nicht möglich.

 (3) Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen, erstattungsfähig ist ein Teil der betrieblichen Fixkosten. 
Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Beantragung läuft ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte.

Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen antragsberechtigt, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April – August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April – August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

 (4) Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III soll im Anschluss an die Überbrückungshilfe II bis Ende Juni 2021 verlängert werden.

 (5) Neustarthilfe

Die Neustarthilfe ist noch in Umsetzung und eine Antragsstellung erst 2021 möglich. Sie richtet sich an Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen müssen: Einmalig können 25 % des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums im Jahr 2019 (max. 5.000 €) beantragt werden.

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Hilfen finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten

 

Virtuelle Museumsbesuche

Die Museen im Landkreis Cham sind momentan für Besucher nicht zugänglich, damit wird der Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie umgesetzt.

Einen Teil der Häuser im Landkreis Cham kann aber virtuell am Computer, Smartphone oder Tablet besichtigt werden.


Mit 360-Grad-Panoramabildern können z.B. das Pfingstritt-Museum Bad Kötzting erkundet und im Grenzland- und Trenckmuseum Waldmünchen sowie im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut virtuell sämtliche Ausstellungsräume besichtigt werden.

Komplette Rundgänge sind auch im Rundfunkmuseum Cham möglich und auf der Homepage des Marktes Eschlkam wird zum online-Besuch der Waldschmidt-Ausstellung eingeladen.

Filme bzw. Movies sind auch auf den Webseiten der Glashüttengalerie Gibacht, der Erlebniswelt „Flederwisch“ in Furth im Wald, des Schnapsmuseums der Bärwurzerei Drexler in Bad Kötzting und des Geschichtserlebnisses Burgruine Runding hinterlegt.

Audioguides mit Bilderstrecken zum jeweiligen Museum bzw. zu einzelnen wichtigen Exponaten sind auf https://museum.de/ zu finden. Hier muss man lediglich den Ortsnamen eingeben, um zur Beschreibung und zu den Audioguides zu gelangen, die dort angelegt sind für das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut, das Oberpfälzer Handwerksmuseum Rötz-Hillstett, das WeltKunstMuseum Altrandsberg (bei museum.de zu finden unter „Miltach“), das Pfingstritt-Museum Bad Kötzting und die Burgruine Runding.

Eine allgemeine Übersicht über die virtuell besuchbaren Museen im Landkreis Cham sowie entsprechende Links zu Audioguides etc. finden Sie unter: https://www.landkreis-cham.de/aktuelles-nachrichten/alle-meldungen/kultur-museumsbesuch-2020-virtuell/

 

 

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